CASE - Zertifikat validieren

Zertifikat validieren

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Methodik

CASE nutzt modernste ökonometrische Verfahren, um eine Vielzahl unterschiedlicher Datenquellen zu verknüpfen. Diese Basis wird zur Analyse der individuellen Endnote von spezifischen Bewerberinnen und Bewerbern verwendet. Wir unterscheiden dabei zwischen den verschiedenen in Deutschland akkreditierten Hochschulen, Abschlussarten, verschiedenen Studienfeldern und Abschlussjahrgängen. Im Jahr 2015 ergab sich daraus eine Gesamtzahl von etwa 30.000 verschiedenen Kombinationen. Aktuell unterscheidet CASE zwischen 35 verschiedenen Fächergruppen.


Diese Daten werden in einem zweistufigen Prozess zur Erstellung des CASE Scores verwendet: Einerseits vergleichen wir die Endnote eines Abschlusses mit der Notenverteilung, die im Abschlussjahr im spezifischen Studienfeld und Abschluss an der jeweiligen Hochschule vergeben wurde. Die relative Position einer Note zu direkten Vergleichsnoten wird in einem weiteren Schritt nachjustiert, um der unterschiedlichen Leistungsdichte der Studierenden in verschiedenen Studiengängen an unterschiedlichen Hochschulen Rechnung zu tragen. Die relative Gewichtung dieser beiden Faktoren beruht dabei unter anderem auf CASE-exklusiven Erhebungen, in denen bisher mehr als 200.000 deutsche Studierende befragt wurden.


Die dem CASE Algorithmus zu Grunde liegende Datenbasis wird alle sechs Monate erweitert. Hierdurch, aber auch bedingt durch Veränderungen in der Methodik, können sich die durch CASE vergebenen Einschätzungen verändern. Für die Berechnung der Verteilungen wird ein gewichteter Durchschnitt genutzt, der Werte von bis zu drei zurückliegenden Jahren miteinbezieht. Hierdurch werden die Werte geglättet und die Analyse zukünftiger Abschlüsse ermöglicht. Nicht deutsche Abschlüsse werden einzelfallabhängig auf Basis vorhandener Informationen bewertet. Dadurch kann die angewandte Methodik von den hier gemachten Angaben abweichen.

Direkter Notenvergleich

Die Einschätzung der Leistungsfähigkeit basiert auf der Notenverteilung, die im Abschlussjahr in der jeweiligen Fachrichtung an der spezifischen Universität vergeben wurde. Die vertikale Achse zeigt die sogenannte Häufigkeit an. Üblicherweise sind Abschlussnoten im Bereich zwischen 2,0 und 3,0 am häufigsten anzutreffen, weshalb sich der höchste Punkt der Grafik auch häufig dort finden lässt. Im statistischen Sinne handelt es sich um eine sogenannte Häufigkeitsverteilung. Die stetige Notenverteilung wird mithilfe einer schrittweisen kubischen Polynominterpolation angenähert.


Eine Bewerberin mit einer allgemein eher durchschnittlichen Note, die an einer Hochschule mit sehr strengem Benotungsstandard ihren Abschluss gemacht wurde, wird also meist besser eingeschätzt werden. Als Kennziffer wird hierbei herangezogen, wie häufig eine bessere Note vergeben wurde als die, die die Bewerberin oder der Bewerber vorweisen kann. Eine Platzierung in den Top 4% der lokalen Notenverteilung würde dementsprechend höher eingestuft, als eine Platzierung in den Top 68%.

Der CASE Subject Score

Der CASE Subject Score erlaubt einen Vergleich zwischen Kandidaten/innen verschiedener Hochschulen, die allerdings das gleiche Studienfach studiert haben. Im Gegensatz zu dem direkten Notenvergleich wird hier nicht alleine die relative Note eingeschätzt. Um wirkliche Vergleichbarkeit zu erlauben, wird die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Studierenden an verschiedenen Hochschulen in das Ranking mit einberechnet. Dabei werden unter anderem Daten zur Intelligenz und zur Persönlichkeit der Studierenden in verschiedenen Studienprogrammen sowie zusätzliche Daten wie der jeweilige NC und durchschnittliche Abiturnoten genutzt.


Die Verteilung vergleich alle Abschlussarten von verschiedenen Hochschulen, die im gleichen Fachgebiet erworben wurden. Umso weiter rechts ein Abschluss eingeordnet wird, umso besser ist die Einschätzung im Vergleich zu anderen Abschlüssen in diesem Fachgebiet. Das Ergebnis wird als Perzentil angegeben. Eine Abschluss könnte so zum Beispiel innerhalb der besten 10% aller im Bereich Maschinenbau erworbenen Abschlüsse in Deutschland liegen.

Der CASE Score

Zum Abschluss erlaubt der CASE Score einen Vergleich zwischen verschiedenen Hochschulen, Studienfächern, Abschlussarten und Abschlussjahren. Hierfür wird die für den CASE Subject Score genutzte Methodik auf alle deutschen Absolventen/innen ausgeweitet. Das hieraus resultierende Ranking ermöglicht den direkten Vergleich aller Ihrer Bewerberinnen und Bewerber.


Die Grafik zeigt den CASE Score des Abschlusses relativ zu allen Abschlüssen in Deutschland, unabhängig vom Fachbereich. Daher sind die Verteilungen dieser Grafiken für jeden Abschluss identisch. Die grafische Darstellung lässt sich dabei genauso interpretieren wie im Fall der lokalen Noten: Punkte links vom Wert des Abschlusses stellen schlechtere Werte dar, Punkte rechts des Abschlusses bessere. Die dargestellte Kurve basiert auf mehr als einer Million Datenpunkten, die durch eine Kerndichteschätzung dargestellt werden.